Serith Höllenbodenwischer

Alter: 27 Anmeldungsdatum: 09.04.2008 Beiträge: 23
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Verfasst am: 11.04.2008, 13:42 Titel: Ich im Mittelalter |
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* Ich dachte, ich schreibe mal etwas lockeres in die Geschichtenecke *
Leis summend tritt die junge Maid aus dem Wald. Lange,Braunblonde Haare fallen ihr etwas verfilzt über die schultern und die Braunen Augen blicken belustigt funkelnd auf die Leuchtenstadt hinunter.
Der kräuterbeutel an ihrem Gurt pendelt im Takt ihrer Schritte wild herum, als sie sich noch immer summend auf den Weg zu der holprigen Strasse macht. Es ist ein sehr schöner Tag und der Markt auf dem Platz vor der eindrücklichen Kirche zieht geschäftig herumeilendes Volk von den Feldern in die Stadt.
Auch Madeleine wollte sich dort heute mal in Ruhe umsehen und auskundschaften, ob sie vielleicht einige kleine Dienste für eine Handvoll Münzen erledigen könnte. Es war nicht leicht, sich ohne Hof und Gut durchs Leben zu schlagen. Gerade für eine junge Frau. Doch bisher war sie noch durch jeden ihrer 26 Winter gut durchgekommen. Auch ohne Haus und Familie. Es fanden sich immer wider Händler, die Ware auszuliefern hatten oder Nachrichten, die zu überbringen waren. Manchmal verkaufte sie Früchte und Beeren, die sie im bergigen Land gesammelt hatte... oder sie schleppte Wasser für die Bader. Und wenn sich eben niemand fand, der ihr eine Arbeit aufzutragen wusste, versuchte sie ihr Glück bei der jagt.
Sie hatte das Geschick und den dazu passende Bogen von ihrem Vater bekommen, der ihr auch beibrachte, die steinigen Pfade in den Bergen zu finden und die Gefahren der Wildnis zu erkennen. Das Wetter schlägt schnell um im Tal des Drachenberges.. darauf muss man schon achten, wenn man durch die Wälder streicht.
Nun... es würde sich schon zeigen, ob sich vielleicht ein Bauer finden würde, der hilfe bei der Ernte brauchte oder vielleicht eine schaar ausgelassener Spielleute, die grosszügig Speis und Trank teilten;im Austausch gegen einige aufregende Geschichten eines umherziehenden Freigeistes.
Grinsend tritt Madeleine auf den geschäftig umwuselten Marktplatz. Trotz des Gestankes der Stadt... sie liebte die Luft von Lucerne. Sie würde bei all ihrer Wanderslust wohl immer wider hier landen. _________________ was sich einige Menschen selbst vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach! |
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